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Europäische Konferenz über EAD

Internationale Standards für Digitales Archivgut – Joint Meeting -

Die Konferenz hatte in Berlin ihren Auftakt am 24.04.2007 und endete am 26.04.2007. Es nahmen Archivarinnen, Archivare und weitere Gäste aus allen Teilen der Welt teil. Die Teilnehmer debattierten über kontemporäre Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Anwendung der Standards, für innovative, fortschrittliche Formen der Erschließungspräsentationen im Internet, EAD, EAC und METS. Es wurden Informationen und Erfahrungen in ihrer Benutzung ausgetauscht, sowie verschiedene Standpunkte ihres Einsatzes diskutiert. Unterstützt wurde die Konferenz von dem Beauftragten der Bundesregierung für Medien und Kultur, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Andrew W. Mellon Foundation.

Unter anderem referierten:

Nils Brübach (Dresden, Sächsisches Hauptstaatsarchiv, Mitglied der Programmkommission (Pcom) und des Komitees für Practices und Standards des ICA (CBPS)

Blanca Desantes Fernandez (Madrid, Generaldirektion der Staatsarchive, Vizepräsidentin des Komitees für Best Practices und Standards des ICA (CBPS)

Aus der Konferenzverlautbarung:

“Archive nutzen zunehmend das Internet, um einen freien und ungehinderten Zugang zu ihren Beständen unabhängig von Ort und Zeit zu ermöglichen. Die Nutzung der internationalen Standards EAD (Encoded Archival Description), EAC (Encoded Archival Context) und METS (Metadata Encoding and Transmission Standard) ist dabei eine wichtige Voraussetzung zum Austausch von Erschließungsinformationen und Metadaten zu digitalisiertem und digital entstandenem Archivgut für gemeinsame Portale. Deshalb wird die 3. Europäische Konferenz über EAD, EAC und METS allgemeine Informationen zu den Standards liefern und Erfahrungen mit ihrer Nutzung sowie verschiedene Aspekte ihres Einsatzes diskutieren.”

Das Bundesarchiv examinierte, mit finanzieller Förderung durch die Andrew W. Mellon Foundation, in einer Erstanwendung die Verbindung von EAC, METS und EAD für die Aufführung digitalisierter Bestände im Netz.